Württemberger

WG Knittlingen

WG Roßwag

WG Oberderdingen

WG Freudenstein

WG Brackenheim

WG Mundelsheim

Weingut Kern,Oberderdingen

Weingut Schäufele-Heckele,Großvillars

Weingut Vincon-Zerrer,Großvillars

Weingut Burg Ravensburg,Sulzfeld

Weingut Silber-Müller,Knittlingen

Schwaigerner Wein

Rilling Bad Cannstatt

Schloßbergkellerei Löwenstein

Weingut Spahlinger,Güglingen/Knittlingen

Weinbau Steinmetz Oberderdingen

WG Cleebronn-Güglingen

Baden

Durbach

Saßbachwalden

Hex von Dasenstein

Weingut Anfreas Männle

WG Weingarten

Oberbergener Weine

 

Rebsortenkunde

Lemberger

Lemberger ist auch ein typischer Wein der in Württemberg angebaut wird. Seine Farbe dunkelrot, sein Bukett ist zart und fein. Der Lemberger stellt höchste Ansprüche an die Lage, deshalb kann er auch nur in begrenztem Umfang angebaut werden. Durch seine tief dunkle Farbe, seinen kräftigen Körper und seine feinherbe Art zählt dieser Wein weltweit zur Traubenelite. Der ihm zustehende Platz ist an der Feinschmeckertafel. Hier wird  der Lemberger bevorzugt zu einem heimischen Wildgericht serviert

Spätburgunder

Der Spätburgunder zählt auch als obere Klasse  unter den Rotweinen. Seine Farbe Purpurrot. Der Spätburgunder erfüllt auch höchste Ansprüche verwöhnter Weinkenner, er wird auch als Weissherbst gerne gekeltert.

Schwarzriesling

 

Auch der Schwarzriesling wird vorwiegend in Württemberg angebaut. Seine Farbe ist purpurrot. Ein besonderer Wein zu erlesenen Speisen für besinnliche Stunden. Der Schwarzriesling stammt aus der Familie der Burgunderreben und wird bereits seit Jahrhunderten in Württemberg kultiviert. Die frühe Reife seiner Trauben macht ihn anspruchsloser an die Lage als Trollinger und Lemberger. Leuchtendes Rot, zarte Fülle und vollendete Harmonie sind die Beliebtheit des Schwarzriesling-Weines.

Dornfelder

Dornfelder wurde für die Weinbereitung gezüchtet, ist auch für Tafeltrauben sehr gut geeignet. Er ist eine robuste, starkwüchsige Weinrebe für sonnige Südost bis Südwestlagen. Seine Trauben werden ab dem 2. oder 3. Jahr, 15-25 cm lang und bis zu 800g schwer. Die Beeren sind ab Mittsommer blau ausfärbend, sie haben ebenso wie der Trollinger eine kräftige Beerenschale, Geschmack angenehm mild und neutral, wenig säuerlich, fruchtig süß.

Trollinger

 

Trollinger ist im Württemberg die meist angebaute Rebsorte. Gute Trollingerweine sind rubinrot und werden mit den Attributen "frisch" und "saftig" beschrieben, sie benötigen keine langen Lagerzeiten und sind meist innerhalb eines Jahres trinkreif. Trollinger-Weine werden selten als Prädikatsweine ausgebaut, ein Großteil wird mit Lemberger verschnitten, entweder als Trollinger mit Lembergeroder seltener als Lemberger mit Trollinger

, die jeweils erstgenannte Rebsorte macht den größeren Anteil des Verschnitts aus.

Spätburgunder

Der Spätburgunder, auch frz. Pinot Noir, ital. Pinot Nero, Blauburgunder oder Schwarzburgunder genannt, ist eine bedeutende und qualitativ sehr hochwertige Rebsorte für Rotwein. Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird. Er ist der klassische Rote der kühleren Weinbaugebiete wie zum Beispiel des Burgund, aber auch fast aller deutschen Gebiete. Der Spätburgunder ist ferner eine wichtige Rebsorte für den Champagner. Die Alterung der Spätburgunder Weine ist nur schwer vorauszusagen und somit riskant. Spitzenweine aus dem Burgund können jedoch sehr langlebig sein und entwickeln dann außerordentlich komplexe Aromen. Im Allgemeinen verliert der Wein jedoch seinen Charme.

Müller-Thurgau

Ein guter Müller-Thurgau gedeiht vor allem auf tiefgründigen, nährstoffreichen Böden. Er reift als Traube und Wein früh, er steht an der Ernteliste an erster Stelle. Er  hat ein deutliches Bukett und oft einen ausgeprägten Muskatton. Jung getrunken mundet er besonders. Als feinfruchtigen Wein reicht man ihn zu Vorspeisen und Suppen. Auch wie bei Weisswein üblich sehr gut geeignet zu einem guten Fischgericht wie Hecht und Zander.

Riesling

Der Spätreifende Riesling, Deutschlands anspruchsvollste und berühmteste Weissweinsorte, hat in Württemberg einen Ehrenplatz. Auf den schweren Keuper und Muschelkalkböden des Landes bringt er auf besten Lagen charaktervolle Weine von mannigfaltiger Geschmacksausprägung hervor. Was die Weine besonders qualifiziert, ist ein dezentes Bukett, feinfruchtiges Aroma. Wird er zum Kabinett ausgebaut hat er einen noch höheren Stellenwert und darf auf gar keinem Fall bei einem guten Fischgericht sowie einem kalten Buffet fehlen.

Gewürztraminer

Diese sehr alte Rebsorte wird vor allem als Spezialität in besten Lagen angebaut. Der Gewürztraminer ist goldgelb in der Farbe, hochfein und fruchtig im Geschmack, mit einer Fülle feinster Aromastoffe und einem makellosen Körper. Ein Glas davon, am besten eine Spätlese oder gar eine Auslese, trinkt man hierzulande auch gern zu einem Gugelhupf. In jedem Fall darf das dazu gereichte Dessert neben Süße auch feine Säure bieten.

Weißburgunder

Der Weiße Burgunder ist eine weiße Rebsorte, die auch Weißburgunder, Pinot Blanc, Pinot Bianco oder Klevner genannt wird. Er ist die hellste aller Burgundersorten und seit dem 14. Jahrhundert bekannt.

In südlicheren Anbaugebieten fehlt der Sorte oft die Säure (→ Säure (Wein)), dort wird sie daher oft vom Chardonnay verdrängt.

Abstammung: sehr alte Sorte, Mutation aus dem Grauburgunder, der seinerseits aus dem Spätburgunder entstanden ist.